In Kalifornien werden die Pflaumen zwischen August und Oktober geerntet, auf der Südhalbkugel in Chile und Argentinien schon im März. Bei der Ernte werden die Bäume von Maschinen geschüttelt, bis die Pflaumen auf die unter den Bäumen ausgebreiteten Planen fallen. Anschließend werden die Pflaumen in Heißlufttunneln oder Trommeln auf 15% Feuchte heruntergetrocknet. Anders als bei anderen Obstsorten werden Pflaumen anschließend nicht mehr in der Sonne getrocknet – die Sonneneinwirkung ist im Spät-September nicht mehr stark genug. Für das Entsteinen der Pflaumen gibt es zwei Methoden: "Ashlock pitted" bedeutet, der Stein wird mit einem Dorn herausgedrückt. Die zweite Art nennt sich "Elliot pitted" – bei ihr wird der Stein seitlich durch mehrere Dornen entfernt. Man unterscheidet zwischen zwei Sorten: Pflaumen mit - und ohne Stein. Letztere haben vor einiger Zeit Zuwachs bekommen: Die "Readyto-eat-Prunes" haben eine Feuchtigkeit von bis zu 35%
Getrocknete Pflaumen werden besonders im Herbst und Winter in der Küche verwendet. Viele traditionsreiche Rezepte und regionale Spezialitäten zeigen dies. Von der englischen Prunes, die unbedingt zum englischen Frühstück gehören oder in anderen Gegenden als Backpflaumen zu Wildgerichten serviert, bis hin zum bayrischen Zwetschenmanderl beweisen, dass sicher schon seit Jahrhunderten ein Teil der reichen Pflaumenernte im Herbst zu getrockneten Pflaumen verarbeitet wurden. Getrocknete Pflaumen, die man im Geschäft kauft, haben den entscheidenden Nachteil, dass sie oft mit Schwefel behandelt werden. Daher sollte man möglichst auf ungeschwefelte, getrocknete Pflaumen zurückgreifen.
Woher stammen die getrockneten Kurpflaumen
Die sogenannten Kurpflaumen sind besonders weich und saftig. Diese getrockneten Pflaumen stammen aus Kalifornien, wo sie industriell angebaut und geerntet werden. Immerhin kommen etwa zwei Drittel der Weltproduktion an getrockneten Pflaumen von der Westküste Amerikas. Zum Dörren lässt man die Pflaumen in der Sonnenhitze am Baum möglichst so lange reifen, bis sie leicht schrumpelig sind. Nur makellose, reife Pflaumen sind zum Dörren geeignet und ergeben beste Pflaumen getrocknet. Fleckige oder verwurmte Früchte werden aussortiert.
Getrocknete Pflaumen selbstgemacht
Das eigentliche Problem bei Pflaumen besteht im hohen Wassergehalt, der beim Trocknen Schwierigkeiten macht, wenn man die Pflaumen im Ganzen dörren will. Lufttrocknung für Pflaumen kommt deshalb nicht in Frage, weil der Trockenvorgang zu lange dauert. Besser ist schnelles Vortrocknen im Backofen oder Dörren in einem elekrischen Dörrgerät. Erfolgt das Trocknen zu langsam, schimmeln die Pflaumem gerne, was sie natürlich für weiteren Genuss unbrauchbar macht. Bei richtigen Pflaumen getrocknet ist etwa mit zwanzig Stunden Dörrzeit zu rechnen. Hierbei schrumpft die violette Frucht zu einer schwarzen, wohlschmeckenden Pflaume getrocknet. Drei bis vier Kilogramm Pflaumen ergeben ein Kilogramm Dörrobst.
in und ohne Schale gewachsen
Haltbarkeit: 12 Monate bei
trockener Lagerung unter 8°C, max. Feuchtigkeit 60%
Verpackungen:
200g, 250g, 500g, 1Kg Cellophan Beutel 15Kg Kartons mit farbiger Poly.-Beutel